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Feel Good Brot: Sauerteig Brot aus Roggenvollkornmehl einfach selber machen!

Warum solltest du deine Hände mit Mehl bestäuben und dein eigenes Sauerteig Brot backen?

Ganz einfach – weil es mehr ist als nur Brot. Es ist ein Lifestyle, ein Statement für bewusste Ernährung und ein Akt der Liebe zu dir selbst. Selbstgemachtes Sauerteig Brot bedeutet Kontrolle über Zutaten, keine versteckten Zusätze und einen Geschmack, der deine Geschmacksnerven tanzen lässt.

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit einfachen Schritten deinen eigenen Sauerteig Starter züchtest, warum Roggenvollkornmehl das Geheimnis eines gesunden Brotteigs ist, und wie du mit minimaler Anstrengung maximalen Brotgenuss erlebst. Bist du neugierig geworden? Dann tauche mit mir ein in die Magie des Sauerteigbrotbackens – für einen Feel Good Body und eine köstliche Reise zu selbst gebackenem Brot!

Sauerteig Liebe: Dein selbstgemachtes Roggenvollkornbrot-Abenteuer

Hey, Brotliebhaber/in! Bist du bereit für eine Reise in die Welt des selbstgemachten Sauerteigbrots aus Roggenvollkornmehl? Komm, wir tauchen ein, Schritt für Schritt. Vom Ansetzen deines magischen Sauerteigstarters bis hin zum betörenden Duft, der deine Küche erfüllt.

1. Der Auftakt mit dem Sauerteigstarter

Stell dir vor: Dein Sauerteigstarter ist nicht nur ein einfacher Zutatenmix. Nein, er ist der elegante Dirigent in einem wundervollen Brotkonzert. Mit Wasser, Roggenvollkornmehl und einer Prise Geduld formst du die Basis. Warum dieser Aufwand? Ganz einfach – hier kommen keine schnellen Backtriebmittel ins Spiel. Du behältst die Kontrolle über die Zutaten, weißt genau, was in deinem Brot steckt. Gesund und lecker – das ist die tiefere Bedeutung.

2. Starter Setup: Dein Sauerteig, deine Regeln

Wie setzt du die zauberhafte Starterparty in Gang? Mische Roggenvollkornmehl mit Wasser, lass die Mischung atmen und gedeihen. Warum? Hier steigt eine Party für wilde Hefen und Milchsäurebakterien! Sie verwandeln deine Mischung in einen lebendigen Sauerteigstarter. Der Teig bildet Blasen, beginnt zu fermentieren – die Magie intensiviert sich. In dieser lebendigen Masse entfaltet sich das Potenzial für dein einmaliges Brotabenteuer:

3. Sinnliches Brotbacken: Ein Erlebnis für alle Sinne

Vergiss den Stress, vergiss die Vorurteile gegenüber gesunder Ernährung. Das Brotbacken ist mehr als nur Backen. Es ist ein Erlebnis für sich, bei dem jeder Sinn auf seine Kosten kommt. Wenn dein Brot im Ofen aufgeht und der Duft sich verbreitet, verstehst du, warum es so besonders ist. Der Duft des Selbermachens – das ist pure Brotliebe. Hier verschmilzt die Kunst des Backens mit einem Wohlgefühl, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Seele berührt.

4. Gesundheit auf deinem Teller: Warum selbstgemachtes Brot besser ist

Roggenvollkornmehl bringt einen gesunden Kick und sorgt für die nötige Portion Ballaststoffe. Keine versteckten Zutaten, kein Schnickschnack – nur pure, natürliche Güte. Du hast die Entscheidung über deine Ernährung, ohne Verzicht. Das Brot wird zu einem Symbol für Lebensfreude und bewusste Ernährung.

5. Ein Hauch von Geschichte: Die Wurzeln des Sauerteigbrots

Sauerteigbrot ist nicht einfach nur Brot. Es ist ein Erbe, eines der ältesten Brotrezepte der Menschheit. Schon unsere Vorfahren kannten die Magie der Fermentation. Es war nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch ein Geschmacksabenteuer. Wer genau diesen köstlichen Fund gemacht hat? Schwer zu sagen, aber wir sollten diesen Pionieren dankbar sein. Das Sauerteigbrot verbindet uns mit unseren Wurzeln und lässt uns Teil dieser uralten Tradition werden.

Fazit: Brotliebe und Gesundheit im Einklang

Das Selbstmachen von Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl ist nicht nur ein kulinarisches Abenteuer, sondern auch ein Statement für deine Gesundheit. Kein Verzicht, keine komplizierten Zutaten – nur du und dein selbstgemachtes Brot. Also, worauf wartest du? Hol dir Wasser und Mehl, mach dich bereit für die intensive Magie des Sauerteigs, und lass uns loslegen. 🌾🍞✨

Viel Freude beim Rezept! Lass mich gerne wissen, wie es läuft und kommentiere gerne unter diesem Beitrag, falls du Fragen haben solltest!

Bis nächstes Mal,

deine Marie

Brot, Sauerteig, backen, Laib
Feel Good Brot: Sauerteig Brot aus Roggenvollkornmehl einfach selber machen!
Prep Time
7 d
Cook Time
1 hr 20 mins
Total Time
7 d 2 hrs 20 mins
 

So geht selbstgemachtes Sauerteigbrot mit Roggenvollkornmehl. Lerne, wie du deinen eigenen Sauerteig züchtest und dein eigenes Brot zauberst!

Course: Abendbrot, Abendessen, Frühstück
Keywords: backen, Brot, einfach, Rezept, sauerteig
Servings: 1 Brot
Marie Dorfschmidt – therawberry: therawberry
Ingredients
  • 1090 g Vollkorn Roggenmehl
  • 1140 ml lauwarmes Wasser (37℃)
  • 360 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 20 g Salz
Instructions
  1. (vorab am besten die Tipps durchlesen)

    Tag 1: Wir bereiten unser Anstellst vor: nehme dir ein mittelgroßes, sauberes Glas und wiege mit einer Waage möglichst genau 100 g Vollkorn Roggenmehl und 100 g Wasser ab. Das Wasser sollte lauwarm sein. Am besten 37℃. Wenn du kein Thermometer hast, kannst du es mit der Innenseite deines Handgelenks testen. Hier sollte es sich gut warm, aber nicht heiß anfühlen.

    Rühre alles gut um. Verwende einen Spatel, um im Glas alles herunter zu schaben und lege (ganz wichtig, der Teig braucht Luft) einen Deckel auf das Glas. Aber schraube ihn nicht zu. Stelle das Glas nun an einen warmen, aber nicht heißen Ort. Ich habe es auf meinen Kühlschrank gestellt.

    Dort oben war es ein wenig wärmer als im Rest der Wohnung. Etwa 22℃. Und das auch ziemlich konstant. Das hat sich als sehr gute Temperatur erwiesen.

  2. Tag 2: Nach 24h gibst du wieder 100 g Vollkorn Roggenmehl und 100 g Wasser hinzu. Kräftig umrühren, Reste herunter schaben. Deckel darauf legen und wieder an seinen Platz stellen.

  3. Tag 3: Wieder 100 g Vollkorn Roggenmehl und 100 g Wasser hinzu. Kräftig umrühren, Reste herunter schaben. Deckel darauf legen und wieder an seinen Platz stellen.*

  4. Tag 4: Nun nimmst du die Hälfte ab, daraus kannst du Pfannkuchen oder Waffeln machen. Zum Rest des Teiges gibst du wieder 100 g Vollkorn Roggenmehl und 100 g Wasser hinzu. Kräftig umrühren, Reste herunter schaben. Deckel darauf legen und wieder an seinen Platz stellen.*

  5. Tag 5 :Nun nimmst du wieder die Hälfte ab, daraus kannst du nochmals Pfannkuchen oder Waffeln machen. Zum Rest des Teiges gibst du 50 g Vollkorn Roggenmehl und 50 g Wasser hinzu. Kräftig umrühren, Reste herunter schaben. Deckel darauf legen und wieder an seinen Platz stellen.*

  6. Tag 6: Heute beginnen wir mit dem eigentlichen Sauerteig. Bisher hatten wir nur unseren Ansatz gezüchtet. nun nimmst du eine große Schüssel für deinen Vorteig.

    Dort hinein kommen 30 g deines Anstellguts (falls du dein Anstellst weiterhin züchten möchtest, füttert du diesen wieder wie an Tag 4 und fährst damit täglich fort. Du kannst ihn auch nur einmal die Woche füttern, wenn du ihn ab diesem Zeitpunkt im Kühlschrank lagerst. Mehr dazu unten.**)

    Gebe nun 240 g Roggenvollkornmehl und 240 ml Wasser (37℃) hinzu. Rühre das ganze gut um und knete es mit deinen Händen. Am besten in der Schüssel kneten, da Roggen dazu tendiert, einen sehr feuchten Teig zu bilden.

    Mehr Mehl wäre hier kontraproduktiv für das Brot.

    Nun nimmst du am besten eine große Schüssel und legst deinen Teig hinein. Decke das ganze mit einem Küchentuch ab und lasse es für 8h bei Raumtemperatur und an einem warmen Ort ruhen.

    Am besten machst du das morgens, dann kannst du am Abend den letzten Schritt erledigen:

    Gebe hierfür zu deinem Teig 400 g Roggenvollkornmehl, 360 g Dinkelmehl, 450 ml lauwarmes Wasser und 20 g Salz. Das ganze nochmal kräftig kneten.

    Anmerkung: Das kann ein paar Minuten dauern und auch einiges an Kraft kosten. Aber es lohnt sich – trust me! 😉

    Dann nimmst du deinen Gärkorb, wenn du einen hast. Oder eine große Schüssel. Den Boden hier gut (!) mehlen und deinen Teig hineinlegen. Ziehe die Seiten zur Mitte hin. Fange hierfür an einer Stelle an, den Teig von der Seite zur Mitte in zu ziehen und leicht anzudrücken und fahre damit fort, bist du ein paar Male "im Kreis" gegangen bist. Decke das ganze mit einem Küchentuch ab und lasse es für nochmals für 8h bei Raumtemperatur und an einem warmen Ort ruhen.

  7. Tag 7: Finally der Backtag! 🙌🏼

    Heize deinen Ofen auf 250℃ vor und stelle eine Ofenfeste Schale, oder Blech auf den Boden des Ofens.

    Stürze deinen Laib vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Du kannst es auch einmal einritzen, um eine Sollbruchstelle zu erzeugen.

    Sobald der Ofen aufgeheizt ist, gibst du dein Brot hinein und in deine bereitgestellte, heiße Schale gibst du eine halbe Tasse Wasser. Das sorgt für Wasserdampf. Der sorgt dann wiederum für eine geniale Kruste. Das ganze 10 Minuten backen.

    Danach die Hitze auf 180℃ reduzieren und weitere 45-50 Minuten backen. Je nach Größe des Laibes. Dein Brot ist fertig, wenn du es anhebst und auf die Unterseite klopfst und diese sich leicht hohl anhört.

    Dann herausnehmen und leicht abkühlen lassen.

    Um es zu lagern, muss es vollständig ausgekühlt sein. Sonst kann sich durch die Resthitze Wasserdampf bilden, der sich nicht freisetzten kann.

    Auch kalt lässt es sich am besten schneiden.

  8. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 🥳

    Du hast nun erfolgreich dein eigenes Brot gebacken! Lass es dir schmecken! Mit was wirst du es als erstes belegen? Schreibe es gerne in die Kommentare!

    Deine Marie

Notes

Notiz: So habe ich mein Sauerteigbrot gebacken. Das ist bei weitem nicht die einzige Methode, Sauerteig zu backen. Aber es hat wunderbar für mich funktioniert. Ich bin kein gelernter Bäcker. Es ist ein Hobby und für jeden gedacht, der es auch einmal ausprobieren möchte. 

* Sollte dein Glas zu schmutzig sein, kannst du jederzeit ein frisches nehmen. Sollte sich zu irgendeinem Zeitpunkt weißer, oder andersfarbiger Schimmel bilden, dann ist dein Ansatz gekippt und du musst ihn entsorgen. Sauerteig-Ansatz sollte immer leicht säuerlich, bis sauer riechen und die Konsistenz eines dicken Waffelteiges haben.

 

** Wenn du nach der ersten Woche dein Anstellgut für wöchentliches Sauerteig Backen im Kühlschrank lagerst, kannst du ihn einfach einmal die Woche füttern. Hier gilt ebenfalls: Sollte sich zu irgendeinem Zeitpunkt weißer, oder andersfarbiger Schimmel bilden, dann ist dein Ansatz gekippt und du musst ihn entsorgen. Sauerteig-Ansatz sollte immer leicht säuerlich, bis sauer riechen und die Konsistenz eines dicken Waffelteiges haben.

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Bis zum nächsten Mal,

Deine Marie

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